Zahnprophylaxe 23.05.2018

Der erste ausgefallene Zahn und die Zahnfee – daran können sich sicherlich viele von uns noch aus Kindheitszeiten erinnern. Mittlerweile sind wir erwachsen und glauben nicht mehr zwingend an die Zahnfee. Gleichwohl hat uns beim Meeting am 23.05.2018 eine kleine Zahnfee besucht, nämlich unsere Präsidentin Franziska-Roberta Schneider, die sich das Zahnfee-Spielen als Zahnärztin zum Beruf gemacht hat.

In einem Vortrag unter dem Titel „Zahnprophylaxe“ hat uns Franziska einmal einen Rundumriss über den Beruf der Zahnärztin gegeben. So mussten wir zunächst feststellen, dass die Mythen vom hippokratischen Eid gar nicht mehr Wirklichkeit sind, sondern mittlerweile der Eid durch die Berufsordnung ersetzt wurde. Außerdem beschreibt das Zahnheilkundegesetz (ZHG) sehr genau, was Zahnmedizin bedeutet und wer zahnärztlich praktizieren gab.

Nach diesem allgemeinen Teil hat uns Franziska anschaulich anhand zahlreicher Praxisbeispiele gezeigt, wie Zähne gesund sind und auch, wie sie schnell sehr krank werden können. So wurde uns deutlich, dass frühzeitige und umfassende Zahnpflege viele Folgekosten spart und dazu beiträgt, dass wir nicht vom Zahnarzt zu hören bekommen, dass bei unseren Zähnen nichts mehr zu machen ist.

Einen besonderen Schwerpunkt hat Franziska auf die Parodontitis (nicht wie vielfach irrtümlich angenommen Parodontose) gelegt, bei welcher der Zahnhalteapparat langsam aber sicher zerstört wird und so früher oder später alle Zähne ausfallen. Auch Implantate können dann nicht mehr helfen, denn wenn nichts mehr da ist, was das Implantat halten kann, macht es auch keinen Sinn, ein solches einzusetzen. Doch auch die Vorstufen der Parodontitis können bereits beträchtliche Folgen haben und aufgrund der Entzündung zu heftigen Zahnschmerzen führen.

Zum Schluss ergab sich eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn von Handzahnbürsten, elektrischen Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Außerdem haben wir uns intensiv dem beliebten Thema Zahnseide/Interdentalbürste gewidmet.

Wir bedanken uns bei Franziska für den wirklich spannenden Vortrag, der uns auf ebenso fachkundige wie unterhaltsame Art und Weise ein für uns alle sicherlich nicht sonderlich beliebtes Thema nähergebracht hat.

KPMG meets RAC Hannover 16.05.2018

„KPMG meets RAC Hannover“ – unter diesem Slogan begrüßte uns Friedrich Wille, Steuerberater bei der KPMG Hannover, in den erst im Sommer 2017 eingeweihten Räumlichkeiten in der Prinzenstraße. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde im sog. „Ignition Center“ im Erdgeschoss stellte er uns zunächst die global mit 12.000 Mitarbeitern aufgestellte KPMG vor und erzählte anschließend sehr anschaulich über die Entstehung des neuen Standorts in Hannover mit seinen ca. 400 Mitarbeitern.

So zeichnet sich der Gebäudekomplex im Herzen Hannovers insbesondere durch sein futuristisches Design aus und ist dem sog. WoW – Konzept nachgebildet. WoW meint nicht – wie einige vielleicht anfangs dachten – World of Warcraft, sondern steht für World of Work. Das soll insoweit die zukünftige Art des Arbeitens symbolisieren. Die KPMG interpretiert das Arbeiten der Zukunft noch stärker in Teams und unter Auflösung der bislang vorhandenen Einzelbüros.

Mit diesem Vorwissen wurden wir zunächst in die 2. Etage geführt und konnten uns ansehen, wie in einem Großraumbüro gemeinsam Hand in Hand gearbeitet wird. Auch die Konferenz- sowie die Funktionsräume konnten wir besichtigen, welche gerade für vertrauliche Einzelgespräche besonders wichtig sind. Insoweit wurde uns auch deutlich, dass es ganz ohne kleinere Räume nicht funktioniert und jedem Mitarbeiter die Möglichkeit gegeben wird, sich auch einmal bewusst zurückzuziehen.

Den Abschluss der Führung bildete die 5. Etage, von der aus man einen tollen Ausblick hat. Besonders an dieser Etage ist außerdem, dass es dort sehr gemütliche Besprechungsräume gibt, die vor allem für die Schulung von neuen Mitarbeitern genutzt werden. Die qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildung in entspannter Atmosphäre steht dabei deutlich im Vordergrund!

Wir bedanken uns herzlich bei der KPMG Hannover für den sehr interessanten Einblick in die neuen Räumlichkeiten.

Mediensucht 11.04.2018

Mediensucht in ihren mannigfaltigen Facetten – mit diesem Thema wurden wir am Mittwoch, 11.04.2018 um 19:30 Uhr von unserem Referenten des Abends Herrn Eberhard Freitag, Diplom-Pädagoge und Einrichtungsleiter der return – Fachstelle Mediensucht, begrüßt.

Gleich zu Beginn seines Vortrags machte uns Herr Freitag deutlich, dass gerade im Zeitalter der Digitalisierung vieles im Netz stattfinde und deshalb heutzutage jeder und jede potenziell von Mediensucht gefährdet sei. Mediensucht fange außerdem nicht bereits dann an, wenn jemand 24/7 vor dem Computer sitzt oder dauerhaft Online-Videos streamt, sondern gerade bei Jugendlichen schon dann, wenn die Medien plötzlich wichtiger werden als das gemeinsame Abendessen mit der Familie oder physische „face-to-face“-Verabredungen mit Freunden.

Um uns diese Aussage näher zu bringen, referierte Herr Freitag vertieft über Computerspielsucht sowie Online-Pornographie. Bei beiden Themenbereichen waren wir überrascht, wie viele Menschen dies heutzutage betrifft. So hätten über 80 % aller Menschen in Deutschland (altersunabhängig) bereits einmal einen Porno gesehen, was gleichzeitig bedeutet, dass rein statistisch gesehen von den etwa 25 anwesenden Mitgliedern und Gästen beim Vortrag bereits 20 Personen einen Porno gesehen haben. Daneben fühlten wir uns gerade bei der Computerspielsucht (zugegeben eher die männlichen Mitglieder und Gäste) an unsere eigene Kindheit und Jugendzeit erinnert. Während wir wegen Studium und/oder Job damit zumeist irgendwann aufgehört haben, könnten dies nach der Darstellung von Herrn Freitag ganz viele andere nicht. So habe er bereits viele Studierende und Azubis in der Beratung erlebt, deren beruflicher Erfolg gerade wegen exzessiven Computerspielens gefährdet gewesen sei.

Herr Freitag machte uns im weiteren Verlauf seines Vortrags deutlich, dass eine aktive Mediennutzung jedoch nicht per se schlecht sei, aber in Maßen geschehen müsse. Genau dies sei auch das Ziel der Einrichtung return, die nicht gegen jede Mediennutzung appelliere, sondern für einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang berate. Gerade diese Art von Beratungsarbeit sei dabei auch erforderlich, denn insbesondere Eltern könnten dies nicht aus eigener Kraft für ihre Kinder leisten.

Wir bedanken uns bei Herrn Freitag für den spannenden Einblick in seine Tätigkeit und wünschen der Beratungsstelle return – Fachstelle Mediensucht weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit. Weitere Informationen zu Herrn Freitag und seiner Arbeit finden sich auch unter www.return-mediensucht.de.

Baumpflanzaktion vom 07.04.2018

„Plant-for-the-Planet“ – unter diesem Motto stand die deutschlandweite Rotaract-Bundessozialaktion 2013/14. Auch der RAC Hannover hat sich dem verschrieben und pflanzt seit 2014 fleißig Jahr für Jahr viele Bäume. Am Samstag, den 07. April 2018, war es dann auch wieder soweit und wir machten uns zum mittlerweile fünften Mal auf den Weg ins ferne Jeversen. Das Ziel, 100 Douglasien zu pflanzen, hofften wir bei schönem Frühlingswetter umsetzen zu können. Bei der Ankunft im Waldstück von Dr. Jens Schmid-Mölholm, Rotarier im RC Hannover-Alt, waren wir wieder einmal erstaunt wie unsere Arbeit der letzten Jahre Früchte getragen hat. Die Lichtung, auf welcher damals nur einige wenige Kiefern standen, war kaum wiederzuerkennen. Die Douglasien sind in die Höhe geschossen und es war wirklich ein toller Anblick was wir bereits erreicht haben!

Mit vereinten Kräften und der großartigen Unterstützung des Kinder- und Jugendhauses Amthor aus Hannover machten wir uns an die Arbeit, 100 weitere Douglasien zu pflanzen. Nach dem Aufteilen in 4 tatkräftige Teams, dem Aufsuchen nicht angewachsener Setzlinge aus dem letzten Jahr und dem Austauschen dieser durch neue Pflanzen, wurden die übrigen auf durch von Raban Schmid-Mölholm fachmännisch definierte Punkte gepflanzt. Da der Waldboden stark von Moos und Gras bewachsen war, musste dieses erst einmal großflächig mit der Wiederhopfhacke entfernt werden, damit die Pflanze gute Bedingungen zum Anwachsen vorfindet. Die übrigen Arbeitsschritte gingen uns gut von der Hand, wodurch schon bald nach getaner Arbeit zum gemütlichen Teil übergegangen werden konnte. Am Grill und Lagerfeuer konnten wir uns bei glücklicherweise fantastischem Wetter austauschen und die leckeren mitgebrachten Speisen genießen.

Ein großes Dankeschön geht erneut an Dr. Jens Schmid-Mölholm und seinen Sohn Raban Schmid-Mölholm, welche uns nicht nur tatkräftig und mit viel Fachwissen unterstützt haben, sondern auch ihr Waldstück zur Verfügung gestellt haben.