Weinprobe vom 06.04.2018

„Was lange währt, wird endlich gut“ – so heißt ein berühmtes Sprichwort, welches auch auf unsere Weinprobe zutrifft. Lange wollten wir das schon machen und am Freitag, den 06.04.2018, war es dann in den Abendstunden endlich soweit. So reisten wir von Hannover ins Umland nach Neustadt am Rübenberge und wurden ab 19:00 Uhr im Vinum im Schloss Landestrost empfangen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Juniorchef Alexander Rothärmel haben wir zunächst gemeinsam mit einem spritzigen Prosecco angestoßen und dabei schon einmal einige Bissen vom hervorragenden Brot genossen.

Im Anschluss erwarteten uns 6 verschiedene Weine (weiß, rot, rosé). Von der Pfalz bis nach Spanien, von trocken über halbtrocken bis lieblich war für unseren Gaumen alles dabei. Vor jeder Probierrunde erklärte uns Alexander sehr detailliert und interessant, woher der jeweilige Wein stammt, weshalb das Vinum mit dem herstellenden Weingut zusammenarbeitet und was das besondere an dem jeweiligen feinen Tropfen ist. So verwunderte es auch nicht, dass uns alle Weine hervorragend geschmeckt haben und natürlich im Anschluss auch die eine oder andere alkoholische wie nicht alkoholische Flasche über den Ladentresen ging.

Wir bedanken uns herzlich beim Vinum für den schönen Abend. Für alle diejenigen, die nicht dabei sein konnten: Eine Fortsetzung ist garantiert!

 

Biodiversität 28.03.2018

Biodiversität – mit diesem Schlagwort wurden unsere Mitglieder und Gäste zum Vortragsmeeting am 28.03.2018 in unser „Parkhaus“ eingeladen. Unser Referent war Prof. Dr. Richard Pott, seines Zeichens Direktor des Instituts für Geobotanik an der Leibniz Universität Hannover und rotarischer Freund aus dem Club Hannover-„Alt“. Nachdem er seinen Vortrag direkt mit den Worten einleitete, dass die nachfolgende Präsentation nicht lustig wird, sondern sehr ernst und – anders als der Klimawandel – auch absolut wahr ist, wussten wir bereits, worauf wir uns einstellen konnten. Und in der Tat hat uns der Vortrag in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet oder auch bereits bekanntes noch deutlicher werden lassen. So entführte uns Professor Pott auf eine Reise um die ganze Welt und zeigte uns verschiedenste Klimate und Lebensareale. Nachdem er zunächst auf die verschiedenen Zeitepochen der Erdgeschichte einging, begann er mit den Regenwäldern der Erde. Diese teilweise 65 Millionen Jahre alten Wälder, die wegen ihres Alters auch nicht mehr aufgeforstet werden können, werden von  Menschenhand für Soja und Palmöl massiv gerodet. Der Referent erklärte das anschaulich damit, dass jeden Tag die doppelte Fläche des Saarlands weltweit in den Regenwäldern verschwindet.

Anschließend ging er zum zweiten Vortragsschwerpunkt, nämlich der Vermüllung der Weltmeere über. Anschaulich zeigte er uns, an wie vielen Stellen der Ozeane bereits massive Müllströme vorhanden sind und dass jeder von uns bei einem Bad im Meer massenhaft Mikroplastik um sich herum hat, der sich unsichtbar im Wasser befindet. Das besondere Problem dabei sei, dass Mikroplastik biologisch nicht abbaubar wäre, sodass er nur in über 100 Jahren langsam zerfalle und etwa von Makroplastik zu Mikroplastik und danach zu Nanoplastik werde. Darunter litten vor allem die Tiere, die das ganze Plastik teilweise als Nahrung zu sich nehmen würden. Besonders ernst sei die Lage dabei in Ländern wie China, das – wie Herr Professor Pott anschaulich darstellt – bis vor Kurzem per Direktstrecke von Duisburg nach Peking tonnenweise Müll von uns erhalten und dieses einfach direkt ins Meer gekippt habe. Andere Länder wie Japan seien dagegen sehr sauber, auch wenn dort – wie der Referent anschaulich anhand unseres Alltags erklärt hat – mehr getan werden könne. So ist das Thema Biodiversität mittlerweile auch eines der zentralen Themen von Rotary International, bei dem alle Clubs aufgerufen sind, sich aktiv zu beteiligen. Nach dem Vortrag wissen wir nun umso besser, wie dringend es erforderlich ist, sich in diesem Bereich stärker als bisher zu engagieren und bedanken uns herzlich bei Professor Pott für diesen lebendigen, aber auch erschreckenden Einblick.

Governormeeting 14.03.2018

 

 

Wie in jedem Clubjahr üblich konnten wir uns auch im laufenden Clubjahr 2017/18 über den Besuch des Governors des Rotary Distrikts 1800 freuen. Aktuell hat erstmals eine Governorin den Staffelstab in der Hand, nämlich Marianne Broska aus dem Rotary Club Helmstedt. Das zeigte gleich Wirkung, denn statt den sonst üblichen Frontalvorträgen ihrer männlichen Kollegen hat uns Frau Broska zu einem Gespräch eingeladen und wollte Face-to-Face mit uns diskutieren.

Im Rahmen einer Vorstellungsrunde sollten wir zunächst sagen, weshalb wir bei Rotaract sind und was wir uns von ihr als Governorin erhoffen. Es war sehr spannend, zu hören, wie unterschiedlich doch die Beweggründe und Hintergründe von uns allen sind, bei Rotaract mitzumachen. Es waren sich dann aber doch alle einig, dass dahinter vor allem der Wille steht, sich sozial zu engagieren und gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden Gutes zu bewirken und sich selbst und anderen zu helfen.

Nach der Vorstellungsrunde erzählte uns Frau Broska von ihrem laufenden Amtsjahr, welches nunmehr schon zu etwa ¾ gelaufen ist, denn am 01.07.2018 ist schon wieder die Übergabe an den Nachfolger Dr. Udo Noack aus dem Rotary Club Hildesheim-Rosenstock. So hat sie in den letzten Monaten alle 78 Rotary Clubs im Distrikt besucht und auch – wie bei uns – einigen Rotaract Clubs einen Besuch abgestattet. Sie berichtete dabei von sehr unterschiedlichen Begegnungen, die sie besonders bereichert haben. Gleichwohl erhob sie aber auch die kritische und mahnende Stimme in Bezug auf Rotary, nicht im rotarischen „Speisewagen“ oder noch schlimmer im „Schlafwagen“ zu verenden, sondern gemeinsam metaphorisch gesprochen die Kohle mit viel Men- und Womenpower in den Ofen der Dampflock zu schütten, damit der rotarische Zug immer gute Fahrt hat.

Besonders interessant war für uns auch die Innenperspektive auf das Amt der Governorin. So berichtete uns Frau Broska, dass sie sich wegen der hohen zeitlichen Belastung für eine Monate von ihrem Hauptberuf hat beurlauben lassen, dies aber nicht bereut, sondern vielmehr für die gesammelten Erfahrungen sehr dankbar ist.

Schließlich hatte Frau Broska noch eine besondere Aufgabe vor sich, die wahrscheinlich die schönste des Abends war. Denn wir konnten Lukas Mönkeberg und Daniel Marvin Borchers als neue Mitglieder und „Lokführer“ des rotaractischen Schnellzugs, der weder einen Speisewagen noch einen Schlafwagen benötigt, in unseren Club aufnehmen. Da ließ es sich Frau Broska natürlich nicht nehmen, beiden ihre Clubnadeln anzustecken und sie gemeinsam mit uns allen auf ihre neue Aufgabe als Mitglied der rotarischen Familie einzuschwören.

 

Neujahrsbrunch 07.01.2018

Am 07.01.2018 haben wir uns wieder zu unserem alljährlichen Neujahrsbrunch im Spandau in der Nordstadt getroffen. 20 Mitglieder und Gäste genossen ein reichhaltiges und leckeres Büffet und konnten sich bei angeregten Gesprächen über die erste Hälfte des rotarischen Amtsjahrs 2017/18 sowie die nun bevorstehende zweite Hälfte austauschen. Dabei wurden wieder viele tolle Ideen für neue Projekte gesammelt. Besonders gefreut haben wir uns dabei über zwei neue Gäste, die schon bei Rotaract mitmachen und nun nach Hannover gezogen sind. Mit ihrer Erfahrung und ihren guten neuen Ideen werden sie unseren Club sehr bereichern. Alle bei uns im Club können es nun kaum erwarten, wieder in das rotaractische Jahresprogramm einzusteigen. Der inhaltliche Auftakt ist die Besichtigung des Fachgerichtszentrums Hannover sowie des historischen Amtsgerichts am Mittwoch, dem 17.01.2018, um 19:30 Uhr.