Kategorie-Archiv: Sonstiges

„Kauf-Eins-Mehr“-Aktion am 25. November 2017

Am Samstag positionierte sich der RAC Hannover wieder wie jedes Jahr im Haupteingang des Edeka Wucherpfennig in Hannover-Bothfeld, um haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für die Hannöversche Tafel zu sammeln.
Startschuss war bereits um 8:00 Uhr morgens. Der gemeinsame Ansporn war es, die Bestleistung mit 35 Kisten und 44 vollgepackten Tüten aus dem vorherigen Jahr zu überbieten.
Durch die hohe Teilnehmerzahl der Mitglieder und Gäste des Clubs, war der Stand durchgehend besetzt und kaum ein Kunde konnte entweichen.

Unter den Einkäufern auch einige bekannte Gesichter, die die Aktion bereits kennen und jedes Jahr wieder „ein Teil mehr“ bei ihrem Einkauf mitbringen und spenden. Aber auch viele neue begeisterte Kunden. Nicht selten wurden mehrere Teile -ja sogar ganze Tüten- bei uns abgeliefert.

In regelmäßigen Abständen musste der Inhalt der gut gefüllten Einkaufswägen in vorbereitete Kisten eines Lieferwagens der Hannöverschen Tafel verladen werden, so dass am Endes des Tages das komplette Fahrzeug bis unters Dach bepackt werden konnte.
Unser Fazit: ein sehr erfolgreicher Samstag mit neuem Rekord, so dass beim nächsten Mal mit Sicherheit zwei Lieferwagen benötigt werden.

Sozialmeeting 22.11.2017

Am Mittwoch, den 22.11.2017, haben wir wieder einmal unsere Säule „Helfen“ aktiv bearbeitet und uns im schönen Högers 1910 in der Südstadt zum Sozialmeeting getroffen. Direkt zu Beginn des Meetings wartete auch gleich ein besonderes Highlight auf die Anwesenden, nämlich die Aufnahme unseres bisherigen Gastes Jens Knüwer in unseren Club. Wir freuen uns sehr, dass er unserem Club beigetreten ist und wünschen ihm an dieser Stelle einen fantastischen Start bei Rotaract. Unsere Präsidentin Franziska-Roberta Schneider hat sich ein gemeinsames Foto zur Clubaufnahme natürlich nicht nehmen lassen.

Im Anschluss an die Aufnahme haben wir intensiv unsere aktuellen sowie mögliche zukünftige Sozialaktionen besprochen. Dabei ging es zunächst um die am nachfolgenden Samstag (25.11.2017) anstehende Kauf-Eins-Mehr-Aktion im E-Center Hannover-Bothfeld zugunsten der Hannöverschen Tafel. Sehr zu unserer Freude haben sich hier ganz viele Mitglieder und Gäste zur Hilfe bereiterklärt, sodass nur noch letzte Absprachen zu treffen waren.

Im Anschluss ging es dann um unseren beiden aktuellen „Flagschiffe“ an Sozialaktionen, nämlich das Lemon4Life-Projekt sowie unser Buddy Programm. Zum Lemon4Life-Projekt haben wir besprochen, dass wir weiterhin für mehr Aufmerksamkeit für Hospizarbeit viele Videos bei Facebook hochladen werden und Rotary Clubs sowie Unternehmen aktiv bitten werden, pro Video einen gewissen Geldbetrag (etwa 1 €) für Hospize zu spenden.

Zum Buddy Programm haben wir vereinbart, dass wir nun nach der Anmeldung des 1. Buddys auf weitere Schulen und Einrichtungen zugehen werden, um Jugendliche für unser Programm zu begeistern. Das werden wir auch bei den kommenden Meetings intensiv besprechen und haben es uns fest zum Ziel gesetzt, dass jedes unserer derzeit 21 Mitglieder schnell einen Buddy hat.

Insgesamt gesehen war es ein sehr produktives und schönes Sozialmeeting. Besonders gefreut haben uns auch die vielen anwesenden Gäste, bei denen wir hoffentlich durch unser Sozialmeeting etwas Begeisterung für unsere spannenden Sozialaktionen wecken konnten.

Vortragsmeeting: Die Integration Geflüchteter stellt die Kommunen vor große Herausforderungen

„Die Integration Geflüchteter stellt die Kommunen vor große Herausforderungen“ – diesen
Satz wird aktuell wohl jeder unterschreiben, der hauptamtlich oder ehrenamtlich für eine
Kommune tätig ist. So haben wir uns sehr gefreut, dass uns Frau Regine Kramarek trotz eines
sehr vollen Terminkalenders zum Meeting besucht hat. Sie selbst ist Ratsfrau der Grünen
sowie Bürgermeisterin der Stadt Hannover und damit eine Expertin zum Thema des Abends.
Nachdem Frau Kramarek sich vorstellte, zeigte sie zunächst einige Statistiken über die
tatsächlichen Zuströme von Geflüchteten. Demnach sind ca. 4900 Personen nach Hannover
gekommen, wobei sich die Stadt politisch dazu entschieden hat, diese auf alle Stadtteile zu
verteilen statt eine große „Geflüchtetenburg“ zu bauen. Dies trage nach der Erfahrung von
Frau Kramarek aktiv zu mehr Integration bei. Nachdem Sie nunmehr die Arbeit der Stadt
Hannover vorstellte, gab sie auch einen Einblick in ihre ganz persönliche Arbeit mit
Geflüchteten.

So engagiert sich Frau Kramarek im Verein „Unterstützungskreis Flüchtlingsunterkünfte
Hannover e.V.“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu mehr gelingender Integration
beizutragen, indem etwa Sprachkurse finanziert und Geflüchtete bei Behördengängen
begleitet werden. Im Rahmen dessen berichtete sie auch sehr persönlich zum Schicksal
einiger Geflüchteter, die sie betreut. Gerade diese eigenen Erfahrungen von ihr waren für uns
sehr bewegend. Ausgehend davon ergaben sich dann nach dem Vortrag auch viele
Rückfragen, die Frau Kramarek alle lange und intensiv beantwortete.
Nach dem Vortrag haben wir alle eine andere Sicht auf das Thema Integration gewinnen
können und bedanken uns bei Frau Kramarek herzlich für Ihre Einblicke. Sicher wird uns das
Thema auch in den kommenden Monaten im Club begleiten, wir waren uns nach dem Meeting
alle sicher, dass auch wir einen Beitrag zu mehr gelingender Integration leisten möchten.

Bericht zur 1. Distriktkonferenz in Clausthal-Zellerfeld

Am Samstag, den 21.10.2017 fand die 1. Distriktkonferenz in Clausthal-Zellerfeld statt. Die „DisKo“ ist ein gemeinsames Meeting aller Rotaract Club unseres Distrikts 1800.
Gemeinsam mit sechs Hannoveranern waren wir dort gut vertreten, während zwei weitere Mitglieder auf der KidsCamp-Akademie in Oberursel tagten.

Die DisKo ist eine gute Gelegenheit für alle Clubs sich über vergangen Projekte und Aktionen auszutauschen sowie über Neues zu informieren.

Hauptthema am vergangen Samstag war die rotarische Familie in unserem Distrikt. Es trafen sich also nicht nur Rotaracter in Clausthal, sondern auch Vertreter von Interact, Rotex und Rotary.
Nach einem intensiven Austausch und interessanten Vorträgen hatten wir die Gelegenheit etwas mehr über unseren Standort zu erfahren. Wir tagten auf einem vom Bergbau geprägten Areal der ehemals ertragsreichsten Gruben des Oberharzes „Dorothea“ und „Caroline“. Gemeinsam ging es dann mit Gummistiefeln, Regenmantel und Taschenlampen ausgestattet „unter Tage“ in die Grube „Dorothea“.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an den RAC Clausthal-Zellerfeld für ihre Gastfreundschaft und einen interessanten Ausflug ins Bergwerk.

Die nächste DisKo findet am 23.02.2018 in Magdeburg statt.